Pflege – was dann ?
Etwa zwei Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig und erhalten Pflegeleistungen nach dem Elften Sozialgesetzbuch.
Das Kuratorium Deutsche Altershilfe prognostiziert, dass sich die Anzahl von bestehenden
ca. 2 Mio. pflegebedürftigen Personen bis zum Jahr 2050 auf über 3,8 Mio. erhöhen wird.
Die Menschen in Deutschland werden immer älter. So hat heute ein 60-jähriger Mann noch eine durchschnittliche Lebenserwartung von 18,3 Jahren, eine gleichaltrige Frau hat statistisch gesehen noch 22,6 Jahre vor sich. Insgesamt sind in Deutschland über zwei Millionen Menschen pflegebedürftig, davon werden etwa zwei Drittel, also 1,32 Millionen, zu Hause gepflegt.
Etwa 90% aller Menschen über 65 Jahre kommen ohne fremde Hilfe aus und von den über 80-Jährigen können sich noch ca. zwei Drittel eigenständig versorgen.
Alt zu sein oder zu werden bedeutet also nicht zwingend zu einem Pflegefall zu werden. Dennoch sollte man sich zumindest mit der Möglichkeit auseinandersetzen, irgendwann einmal pflegebedürftig zu werden und entsprechend auch vorsorgen.
Es gibt eine ganze Reihe von Lösungen
Es ist in jedem Fall hilfreich, über die Leistungen der Pflegeversicherung und aktuelle Leistungssätze informiert zu sein. Auch ein Einblick in die verschiedenen Versorgungsformen - etwa ambulante Pflege oder Tagespflege, - kann die Entscheidung erleichtern. Nicht selten kommt es durch einen Schlaganfall zur Pflegebedürftigkeit, weshalb Betroffene und Angehörige auch über Möglichkeiten der Rehabilitation Bescheid wissen sollten.
Die meisten pflegebedürftigen Menschen haben einen Wunsch: So lange es geht
selbstbestimmt in der vertrauten, privaten Umgebung zu leben.
Wenn man auf professionelle Pflege angewiesen ist, sollte diese finanzierbar sein und professionell erbracht werden.
„Pflegemeister“ sind also gefragt – vor einer eventuellen Pflegebedürftigkeit und während der Pflege.
Die Pflegemeister sind also in allen Lebensbereichen Ihre Heimat für
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Unterstützung und Entlastung der pflegenden Angehörigen
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Vermittlung zu fachkompetente Rechtsbeiständen in Sachen Pflege
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Zugang zu speziellen Angeboten rund um die Pflege
